Das Festival of Resilience: ein selbstbestimmtes Gedenken

Vortrag: Das Festival of Resilience – ein selbstbestimmtes Gedenken. Input zu betroffenheitszentriertem Gedenken an den Halle-Anschlag

Samstag, 14. Dezember | 18:00 Uhr | Klapperfeld

Die Ceremony of Resilience wurde von Überlebenden des rassistischen, antisemitischen und misogynen Anschlags in Halle und Wiedersdorf zusammen mit Unterstützer*innen geschaffen. Seit nun sechs Jahren steht die Ceremony of Resilience für ein selbstbestimmtes und solidarisches Gedenken, das nicht nur erinnert, sondern verändern will. 

In diesem Input- und Gesprächsformat möchten wir einen Einblick geben, was diese Ceremony zu einer besonderen, lernbaren Praxis des Erinnerns macht – und welche Impulse sie für die Gedenkarbeit im Allgemeinen bereithält.

Zunächst geben wir einen Überblick darüber, wie die Ceremony entstanden ist, welche Fragen sie prägen und warum sie sich bewusst von klassischen Gedenkformaten unterscheidet: Wie sie betroffene Communities zusammenführt und Gedenken als einen aktiven, gemeinschaftlichen Prozess versteht.

Der Input wird von Riv Elinson, Projektkoordination der Ceremony of Resilience, gehalten. Im Anschluss möchten wir gemeinsam mit euch ins Gespräch kommen:
Was können wir von der Ceremony für unsere eigene Gedenkpraxis lernen? Welche Formen des Erinnerns schaffen Gemeinschaft, Resilienz und Veränderung?

Wir freuen uns auf den Austausch und darauf, gemeinsam weiterzudenken, wie lebendige, empowernde und solidarische Formen des Gedenkens aussehen können.